Das vergangene Jahr war äußerst turbulent, Hochs und Tiefs wechselten sich ab. Zu guter Letzt überwogen zum Glück die positiven Wendungen und diese wären ohne Verluste gar nicht möglich geworden.

Ich wohne jetzt in Berlin, der Stadt in die ich schon immer wollte. Ich habe einen interessanten, neuen Arbeitgeber gefunden und darf dort viele, neue Dinge tun und das in einem wunderbaren Team.

Post Corona werde ich bestimmt viele Möglichkeiten haben, neue Menschen kennen zu lernen. Auch eine neue Stadt, eine neue Gegend gilt es zu erkunden. Irgendwann wird läuft sich also alles wieder ein.

Damit das auch so funktionieren kann, muss ich auch mal alte Bärte abschneiden und so geht es jetzt in ein Viertel Jahr der Achtsamkeit und Selbstfindung. Fasten, Zucker- und Alkoholverzicht. Konsumverzicht, Bewegung und Einkehr…

Da der Weg ja bekanntlich das Ziel ist, werde ich an dieser Stelle versuchen Euch wöchentlich zu berichten. Also wer von Euch an meiner Reise in eine neue Zukunft teilhaben möchte, darf mir hier gerne folgen (o:

Alte Bärte abschneiden um neue Wege zu gehen
WOW ist das ungewohnt…

Die erste Woche ist geschafft. Es ging etwas auf und ab. Das Fasten klappt ganz gut, nur 2x hat der Körper etwas rebelliert. Bei der Veränderung kein Wunder. Ich merke jetzt schon, dass gerade der Zuckerverzicht gut tut.

Tatsächlich fehlte mir der Zucker nur in den ersten Tagen, später schubweise. Als ich zum Beispiel nach Feierabend an diversen duftenden Imbissen vorbei kam, da stieg mir der Geruch von Zucker vermehrt in die Nase. Und Abends auf dem Sofa, in der Fastenzeit, merkte ich immer mal wie die Gewohnheit sagte „nasch jetzt was“. Aber hey, aller Anfang ist schwer.

Auch ist mir aufgefallen, dass ich meinem Körper und meiner Seele mehr Beachtung schenke. Jeden Tag spazieren gehen ist schonmal eine gute Idee und wenn das Wetter wieder besser wird gehts auch wieder täglich aufs Rad.

Also auf in eine neue Wochen, jetzt im Homeoffice. Mal schauen wie ich jetzt meine Bewegung schaffe (=

PS: Der Bart wächst wieder, die Haare auch (o;

09.01.2021

Der erste Monat liegt hinter mir. Knappe 30 Tage Intervallfasten, Zucker- und Alkoholverzicht. Nur social Media ist noch zuviel. Manchmal fällt habe ich noch Heißhunger auf Schokolade aber es ist besser geworden. Habe mir mittlerweile 100% Schokolade als „Belohnung“ gekauft. Die Schoki wird auch ein Weilchen halten, denn süß ist da gar nichts mehr aber trotzdem interessant.

Ich weiß nicht ob es vom Fasten, vom Verzicht kommt, weil die neue Arbeit mich so sehr fordert oder wenig Bewegung im Homeoffice in Kombi mit wenig Sonne schuld ist… Zum Wochenende bin ich mega platt, der Akku scheint einfach leer. Wahrscheinlich sind es die gesamten neuen Umstände. Ich glaube auch das wird sich einspielen.

Auf jeden Fall hat sich mein Geschmack schon erheblich verändert. Zucker gibt es zwar noch in Form von Obst, trotzdem empfinde ich vieles andere als Süß was mir früher nicht auffiel. Zum Beispiel gab es kürzlich Wrap mit Vollkorn Tortilla. Und ja, wie bei allem gekauften Backwerk steht Zucker auf der Zutatenliste. Nun ja, ich fand die Dinger unheimlich süß, was mir noch vor kurzer Zeit gar nicht so bewusst war.

Wenn das schon so auffällig ist, dann bin ich gespannt was passiert sobald ich im April den letzten Schoko-Weihnachtsmann köpfe XD Nun geht es aber erstmal in den Februar und damit Monat 2. Mal schauen, was sich da so alles für mich verändert.

16.01.2021
24.01.2021
30.01.2021